Für unbeschwerte Sommertage

Sonnenschutz ist das A und O

Die zarte Kinderhaut ist empfindlich und braucht daher besonderen Schutz. Vor allem Kleinkinder sollten wegen ihrer noch dünnen und pigmentarmen Haut nur sehr dosiert in die Sonne. In erster Linie ist ein Schattenplatz angesagt – vor allem über die Mittagszeit. Ansonsten lautet das oberste Gebot für die Kleinen: Sonnenschutz! Luftige Kleidung, Hut und Sonnenbrille gehören zum sommerlichen Outfit. Da der UV-Eigenschutz der Haut in den ersten Lebensjahren noch nicht voll entwickelt ist, muss unbedeckte Haut immer mit einem speziell für Kinder geeigneten Sonnenschutzmittel mit hohem UVA- und UVB-Filter geschützt werden. In der Apotheke oder Drogerie wird man Sie gerne beraten und Ihnen entsprechende Produkte anbieten.

Sonnenbrand und Sonnenallergie

Wenn die zarte Kinderhaut trotz aller Schutzmassnahmen gerötet ist, können die Symptome mit dem homöopathischen Spray Similasan Sonnenbrand und kleinflächige Verbrennungen gelindert und der Heilungsprozess beschleunigt werden. Sie können die Lösung mehrmals täglich aufsprühen oder eine Gazekompresse auflegen und diese regelmässig mit dem Spray befeuchten. Auch Papis kleinflächige Hautverbrennungen, z.B. vom Gartengrill, lassen sich damit heilen.

Calendula unterstützt die verletzte Haut im Heilungsprozess, damit keine Narben bleiben, während Echinacea vor einer Infektion schützt. Cantharis, eine homöopathische Potenz aus der spanischen Fliege, ist das beste Mittel bei Verbrennungen. Es hilft sogar bei Blasenbildung, z.B. auf geplagten Wanderschuhfüsschen. Die Brennnessel wirkt immer dort, wo die Haut aussieht, als wäre sie gerade von Brennnesseln verbrannt worden.

Viele Kinder reagieren mit juckender, entzündeter Haut auf die ungewohnten Sonnenstrahlen. Daher ist es wichtig, die Haut mit kürzeren Aufenthalten im Freien langsam an die UV-Strahlung zu gewöhnen. Eine Sonnenallergie kann an allen nicht bedeckten Körperstellen auftreten. Meist betrifft es Dekolleté, Arme und Gesicht. Es bilden sich kleine Bläschen oder Quaddeln, die Haut ist gerötet und juckt stark.

Fagopyrum (Buchweizen) und Hypericum (Johanniskraut) lindern den Juckreiz und die entstandenen Rötungen auf der Haut. Zur Behandlung eignet sich das Kombinationspräpart Similasan Sonnenallergie. Als Salbe wird es lokal dünn aufgetragen oder die Sonnengewöhnung kann von innen mit Globuli unterstützt werden.

 

Insektenstiche

Leider lieben auch Insekten die warmen Sommertage. Die Gefahr, von einem Insekt gestochen zu werden, ist hoch. Insektenbisse und -stiche sind zwar lästig und manchmal auch schmerzhaft, in der Regel aber harmlos. Die Einstichstelle rötet sich und schwillt vor allem bei Kindern recht stark an. Meistens ist es jedoch der heftige Juckreiz, der die Sommerfreude stört.

Bei vielen Insektenstichen oder bei Insektenstichen an schlecht erreichbaren Körperstellen ist eine innerliche Behandlung mit den Globuli Similasan Insektenstiche am einfachsten. Einzelne Stiche können direkt mit dem Roll-on oder Spray behandelt werden.

Apis – die Honigbiene – ist ein altbewährtes homöopathisches Einzelmittel. Alles, was in gewisser Weise Ähnlichkeit mit einem klassischen Bienenstich zeigt, kann damit behandelt werden. Bei Rötung, Schwellung, Hitzegefühl, stechend-brennenden Schmerzen, allenfalls Juckreiz und wenn eine Besserung durch Kälte eintritt, kann Apis eingesetzt werden. Zum Beispiel also bei Bienen-, aber auch bei Wespen- und Mückenstichen.

Ledum hat eine herausragende Wirkung nach Bissen von Zecken oder anderen kleinen Plagegeistern. Im Gegensatz zu Apis-Symptomen bleibt die Bissstelle hier lokal eher kühl. Auch bei Hautkontakt mit Brennnesseln und Quaddelbildung hilft Brennnessel in homöopathischer Form, gemäss dem Grundsatz: Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden. Wenn sich die Stelle nach einem Insektenstich oder nach Berührungen mit speziellen Pflanzen bläulich verfärbt, ist Lachesis das Mittel der Wahl, denn hier besteht eine deutliche Ähnlichkeit zu einem Schlangenbiss. Dieser verfärbt sich in der Regel ebenfalls bläulich. Da erstaunt es nicht, dass es sich bei Lachesis um das verdünnte und potenzierte Gift der Buschmeisterschlange handelt.

Übrigens unterstützen diese Mittel auch die Behandlung nach einem Quallenkontakt (vor der Behandlung Quallengift mit Salzwasser abspülen und dann mit trockenem Sand abschaben).