Stimmt es, dass Menthol, Pfefferminztee oder andere Kräutertees während einer homöopathischen Behandlung nicht konsumiert werden dürfen?

Ähnlich wie bei Kaffee oder Metalllöffel gehört auch diese Behauptung ins Reich der Märchen. Wer schon einmal versucht hat, Menthol zu meiden, weiss, wie schwierig das ist. Menthol kommt nämlich nicht nur in Zahnpasta und Mundspülungen vor. Auch Duschmittel, Körperlotionen, Kaugummi, Haarshampoo, Zahnstocher und viele andere Produkte des täglichen Gebrauchs enthalten den wohlriechenden Stoff. Mit anderen Worten, praktisch jeder Mensch kommt, ob er will oder nicht, fast täglich mit Menthol in Kontakt. Würde dadurch jedes homöopathische Heilmittel unwirksam gemacht, bliebe der Therapieerfolg bei den meisten Menschen aus. Das ist aber nachweislich nicht der Fall. Sogar mit Pfefferminzgeist zubereitete Potenzen zeigten eine prompte Wirkung.