Forschung & Entwicklung

Wie entstehen Similasan Produkte?

Seit Beginn der Similasan-Erfolgsgeschichte stammen die Formeln der Präparate aus der Praxis von erfahrenen Homöopathen. Es sind Homöopathen, die die Anforderungen an Präparate für die Selbstbehandlung sehr gut kennen. Einerseits, weil Sie im Sprechzimmer als klassische Homöopathen tätig sind. Andererseits verfügen sie über umfassendes Wissen in der Homöopathie-Beratung «über den Ladentisch».

Die Kombination der beiden Tätigkeitsfelder ist von grosser Bedeutung. Für Präparate, die in der Apotheke oder Drogerie abgegeben werden, gelten andere Anforderungen, als für Präparate, die in der Sprechstunde verordnet werden. Produkte, die in der Apotheke und Drogerie verkauft werden, müssen eine hohe Trefferquote aufweisen. Das heisst, sie müssen möglichst vielen Menschen in den entsprechenden Anwendungsgebieten helfen.

Wie gut eine Kombination wirkt, zeigt sich immer erst in der praktischen Anwendung. Die Formeln der Similasan-Präparate müssen sich, bevor sie auf den Markt gebracht werden, in der Praxis bewähren. Präparate, die unsere hohen Erwartungen nicht erfüllen, werden nicht lanciert.

 

Auch ohne homöopathisches Wissen anwendbar

Ziel der Entwicklungsabteilung ist, eine vielseitige Produktpalette bereit zu stellen, die alle wichtigen Alltagsbeschwerden abdeckt. Similasan-Produkte müssen ohne besondere Kenntnis der Homöopathie, einfach und ohne Gefahr von Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingesetzt werden können.

 

Forschungsprojekte

Similasan investiert zunehmend auch in Forschungsprojekte, welche die Wirksamkeit ihrer Produkte wissenschaftlich untersuchen und belegen sollen. Zurzeit wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Reinhard Saller an der Universität Zürich ein Forschungsprojekt durchgeführt, das den Einfluss einer homöopathischen Zubereitung auf die Wundheilung untersucht. In Zusammenarbeit mit Dr. Stephan Baumgartner von der KIKOM (Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin), Universität Bern, unterstützt Similasan auch präparate-ungebunden die allgemeine Homöopathie-Forschung.

 

Wissenschaftliche Studien beweisen die Wirksamkeit

Gegner der Homöopathie behaupten hartnäckig, man könne die Wirkung homöopathischer Arzneimittel nicht beweisen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen aber ein anderes Bild. Dazu Dr. Stephan Baumgartner von der KIKOM: «Es existiert eine ganze Reihe qualitativ hochwertiger Studien, die belegen, dass homöopathische Arzneimittel Wirkungen erzielen. Homöopathie ist mit normalen wissenschaftlichen Methoden erforschbar.» Dr. Stephan Baumgartner forscht seit fünfzehn Jahren auf dem Gebiet der Homöopathie. Er hat Physik, Mathematik und Astronomie studiert und in Umweltphysik promoviert.

 

Beispiel für eine Studie

Ein Beispiel einer besonders eindrücklichen klinischen Studie: Selbst bei optimaler schulmedizinischer Behandlung liegt die Sterberate bei schwerer Sepsis („Blutvergiftung") bei bis zu 50 Prozent. Die Behandlung der Sepsis ist ein schwieriges Problem in der Intensivmedizin.

Auf der Intensivstation der Universitätsklinik in Wien wurden Patienten mit einer Sepsis im Rahmen einer klinischen Studie zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln behandelt. Von den Patienten, die eine klassisch-homöopathische Zusatztherapie erhalten hatten, überlebten rund 75% diese schwere Erkrankung; ohne klassisch-homöopathische Zusatztherapie waren es rund 50%. Diese eindrücklichen Resultate zeigen auch, dass schulmedizinische Medikamente die Wirkung homöopathischer Arzneimittel nicht aufheben und somit kombiniert eingesetzt werden können.

Dieses klare Resultat kann nicht wegdiskutiert oder einfach vom Tisch gewischt werden. Die Auswertung weiterer wissenschaftlicher Studien erbringt ähnlich eindeutige Ergebnisse zugunsten der Homöopathie.

Homöopathische Heilmittel werden seit über 200 Jahren eingesetzt und haben trotz grosser Fortschritte in der Medizin ihren Platz behauptet. Die Homöopathie findet weltweit immer mehr Anhänger und wird in Zukunft sicher weiter an Bedeutung gewinnen.